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Jungfreisinnige reichten Ladenschluss-Initiative ein

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5. Januar 2012 - Die Jungfreisinnigen haben heute um 16:30 Uhr der Leiterin des Amts für Gemeinden, Judith Lauber, ihre „Ladenschluss-Initiative “ überreicht. Seit der Kick-off Veranstaltung vom 8. Januar 2011 bis zum heutigen Tag wurden von den Jungfreisinnigen in unzähligen Stunden auf der Strasse rund 4700 Unterschriften gesammelt. Von den Gemeinden als gültig bezeichnet wurden schlussendlich 4043 Unterschriften. Die Initiative muss ab Veröffentlichung im Kantonsblatt innerhalb eines Jahres im Kantonsrat behandelt werden.

 

Das Initiativkomitee rechnet damit, dass die Initiative in ca. eineinhalb Jahren dem kantonalen Souverän zur Abstimmung vorgelegt werden kann. Bis dahin muss von Seiten der Initianten noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden. Denn es sind noch viele Irrtümer im Umlauf, z.B. dass mit Annahme unserer Initiative die Läden rund um die Uhr geöffnet haben oder dass am Sonntag auch eine Öffnung möglich sei, was beides aufgrund nationaler Regelungen weiterhin untersagt bleibt.

 

Vielmehr würde mit der Aufhebung des Ruhetags- und Ladenschlussgesetzes die Ungleichbehandlung von Tankstellenshops und regulären Geschäften ein Ende finden. Die Jungfreisinnigen sind der Meinung, dass das kantonale Ladenschlussgesetz ein unnötiger Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit darstellt: es sollte dem Geschäftsbesitzer möglich sein, eigenverantwortlich seine Öffnungszeiten zu bestimmen. Das nationale Arbeitsgesetz bietet genügend Schutz. Dass ein Ladenschlussgesetz unnötig ist, zeigt sich unter anderem in den Kantonen Nidwalden, Schwyz, Aargau und Obwalden, die kein solches Gesetz kennen.

 

Die Jungfreisinnigen sind überzeugt, mit der Initiative ein unnötiges und bürokratisches Gesetz abzuschaffen.

 


Für Rückfragen:

Nadine Felder
Präsidentin Jungfreisinnige Kanton Luzern   079 / 488 51 56

Philipp Brun
Vizepräsident Jungfreisinnige Kanton Luzern   079 / 207 58 57