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Letzte Standaktion zur Ladenschluss-Initiative
Die Jungfreisinnigen Kanton Luzern haben am vergangenen Samstag, 10. Dezember 2011 in der Stadt Luzern ihre letzte Standaktion zur „Ladenschluss-Initiative“ durchgeführt. Bis zum heutigen Tag sind 4‘500 Unterschriften zusammen gekommen. Die Jungfreisinnigen bitten jedoch alle, die noch Unterschriftenbögen bei sich zu Hause haben, diese an uns zu senden.
Trotz erfahrungsgemäss hohem Anteil ungültiger Stimmen sind die Jungfreisinnigen zuversichtlich, dass daraus mehr als die geforderten 4‘000 gültigen Unterschriften resultieren werden.
Seit dem 8. Januar 2011 sammeln die Jungfreisinnigen für ihre "Ladenschluss-Initiative" (www.ladenschluss-initiative.ch). Diese sieht die Aufhebung des Ruhetags- und Ladenschlussgesetzes vor. Die bis jetzt 4’500 Unterschriften für freie Ladenöffnungszeiten sind ein starkes Zeichen, dass ein grosses Bedürfnis besteht, auch während der Woche (nach der Arbeit) länger Zeit zu haben, um die Einkäufe zu erledigen.
Zudem fände mit der Aufhebung des Ruhetags- und Ladenschlussgesetzes die Ungleichbehandlung von Tankstellenshops und regulären Geschäften ein Ende. Die Jungfreisinnigen sind der Meinung, dass das kantonale Ladenschlussgesetz ein unnötiger Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit darstellt: es sollte dem Geschäftsbesitzer möglich sein, eigenverantwortlich seine Öffnungszeiten zu bestimmen. Das nationale Arbeitsgesetz bietet genügend Schutz. Dass ein Ladenschlussgesetz unnötig ist, zeigt sich unter anderem in den Kantonen Nidwalden und Obwalden, die kein solches Gesetz kennen.
Die Jungfreisinnigen sind überzeugt, mit der Initiative ein unnötiges und bürokratisches Gesetz abzuschaffen.
Für Rückfragen:
Nadine Felder
Präsidentin Jungfreisinnige Kanton Luzern 079 / 488 51 56
Philipp Brun
Vizepräsident Jungfreisinnige Kanton Luzern 079 / 207 58 57


